Referat Frauen-Empowerment & Mentoring

Auch nach mehr als 100 Jahren Zulassung von Frauen zum Studium an der Universität Innsbruck und über 10 Jahren gesetzlich verordneter Frauenförderung, sind die strukturellen Barrieren für Frauen – Stichwort "gläserne Decke" – immer noch aktuell. Das Phänomen der "leaky pipeline" – also die abnehmende Präsenz von Frauen mit jeder Stufe der wissenschaftlichen Karriereleiter – zeigt sich speziell im Bereich der Medizin besonders deutlich. Die Schere zwischen den mehrheitlich weiblichen Studierenden und dem Anteil an Frauen, die in die wissenschaftliche Nachwuchslaufbahn einsteigen können öffnet sich verstärkt am Weg zur Habilitation und manifestiert sich nachweislich bei der geringen Anzahl an weiblichen Professuren.

Zielsetzung des Referats Frauen-Empowerment & Mentoring mit den Angeboten unter dem Dach des Helene Wastl Medizin Mentoring-Programms ist es daher, diese "Schere" im universitären Karriereverlauf zumindest zu verringern und die akademische Laufbahn von Frauen nachhaltig zu unterstützen und gezielt zu fördern.

 

Die angebotenen Leistungen des Referats konzentrieren sich auf drei Stoßrichtungen: