Start Empowerment

Auftakt der vierzehnten Mentoring-Ausschreibung: Bewerbungen für den nächsten Mentoring-Durchgang noch bis 7. Juni möglich und kurzer Rückblick auf die erfolgreich abgeschlossene zwölfte Mentoring-Runde


Das Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm unterstützt seit vierzehn Jahren engagierte Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen der Medizinischen Universität Innsbruck bei der Planung und Entwicklung ihrer wissenschaftlichen Karriere sowie zur nachhaltigen Vernetzung & (Self-) Empowerment. Das von Univ.-Prof.in Margarethe Hochleitner initiierte Empowerment-Programm hat zum Ziel, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin zu verbessern und sie zu bestärken, vermehrt auch Führungspositionen anzustreben. Die erfreuliche aktuelle Bilanz: 165 Teilnehmerinnen haben das Programm bereits erfolgreich absolviert. Interessentinnen können sich noch bis zum 7. Juni als Mentee für den vierzehnten Durchgang bewerben.

 Ausschreibung 2019 web

Bild: "Mentoring-Partnerschaft" – Icons © aus der Serie Female Scientists | Female Leadership und Postkarte Innsbrucker Medizin Mentoring-Programm

 

Traditionell startet im Sommersemester eine neue Mentoring-Ausschreibung, welche sich an die Zielgruppe Ärztinnen und Wissenschafterinnen – primär also Ärztinnen in Facharzt-Ausbildung, Post-doc‘s, PhD's und Habilitandinnen aus Medizin und Naturwissenschaften – richtet, die Interesse an einer akademischen Karriere haben. Das Programm wurde 2005 von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner, Leiterin der Koordinationsstelle Gleichstellung, Frauenförderung und Diversität der Medizinischen Universität Innsbruck und Professorin für Medizin und Diversität, zur Unterstützung von Frauenkarrieren in der Medizin initiiert und kann sicherlich als Erfolgsmodell bezeichnet werden. Konzipiert und implementiert wurde das Innsbrucker Medizin Mentoring-Programm auf Basis etablierter, universitärer Qualitätsstandards und ist seit Jänner 2010 in den Leistungsvereinbarungen verankert.

14. Mentoring-Ausschreibung | Start der Bewerbungsphase mit 17. April

Mit der Teilnahme sollen Frauen in der Medizin ermutigt und bestärkt werden eine akademische Laufbahn einzuschlagen und ihr Wissen, ihre Potenziale und Fähigkeiten im Wissenschaftssystem vermehrt sicht- und nutzbar zu machen.
In dem "Matching-Prozess" werden auf Basis der Ziele, Erwartungen und fachlichen Schwerpunkte der Mentees die individuellen Mentoring-Tandems gebildet. Mentorin und Mentee schließen eine Mentoring-(Ziel-)Vereinbarung, die schriftlich festhält, woran in dem Jahr der Mentoring-Partnerschaft gemeinsam gearbeitet werden soll. Neben den Rahmenveranstaltungen zur Information und Qualitätssicherung werden im Schnitt fünf hochwertige Weiterbildungen pro Durchgang exklusiv für die Gruppe der Mentees angeboten, um den Zusammenhalt und die Vernetzung untereinander gezielt zu fördern.
Interessierte Frauen haben jetzt noch bis zum 7. Juni Zeit, sich für die neue Ausschreibung im Frauen-Empowerment-Programm zu bewerben. Alle Details zum Programm und zur Bewerbung sowie die Beantwortung der wichtigsten Fragen finden sie auf unserer Website unter:
http://www.gendermed.at/de/frauenempowerment/mentoring/teilnahme-als-mentee.html

Für individuelle Fragen steht die Programm-Koordinatorin Mag.a rer.soc.oec. Claudia Beyer, Referentin an der Koordinationsstelle Gleichstellung, Frauenförderung und Diversität, sehr gerne zur Verfügung und bietet bei Bedarf ein persönliches oder telefonisches Beratungsgespräch an.

Empowerment für Frauen-Karrieren in der Medizin & Kompetenzentwicklung erfolgskritischer Soft Skills

Was das Innsbrucker Mentoring-Programm – benannt nach der symbolischen Mentorin Helene Wastl – besonders auszeichnet ist neben der Same Gender Konzeption vor allem das One-to-One Mentoring durch eine erfahrene, weibliche Führungskraft, die ihre Mentee ein Jahr lang "beratend begleitet". Mentoring hat sich in den letzten vierzig Jahren als erfolgreiches Instrument der Personalentwicklung, Frauen- und Nachwuchsförderung etabliert und ist inzwischen fixer Bestandteil der universitären Personal- und Organisationsentwicklung. Die verschiedenen Mentoring-Angebote (be-) stärken das Selbstbewusstsein und Selbstverständnis als Frau und Wissenschafterin in der Medizin und fördern die individuelle Kompetenzentwicklung durch ein abgestimmtes Weiterbildungs-Portfolio wichtiger Sozial- und Methodenkompetenzen. Im Zusammenspiel der einzelnen Programm-Elemente werden wichtige akademische Schlüsselqualifikationen vermittelt und trainiert; Austausch und Vernetzung, elementare Voraussetzungen eines erfolgreichen Fortkommens innerhalb der Scientific Community, werden gezielt unterstützt und im Helene Wastl Club seit 2006 laufend ausgebaut. Mitglieder dieser Plattform zur nachhaltigen Vernetzung sind alle Programmteilnehmerinnen, Mentorinnen und Mentees; zu dem kontinuierlich wachsenden Mentoring-Netzwerk quer über alle klinischen und theoretischen Fachgebiete hinweg, der auch als Expertinnen-Pool u.a. für Kooperationen dienen soll, zählen mittlerweile bereits fast 220 hochkompetente Wissenschafterinnen.

Wieder eine sehr erfolgreiche Bilanz im zwölften Mentoring-Durchgang 2017: Sowohl Mentorinnen als auch Mentees bewerteten das Programm ausgesprochen positiv

Im gemeinsamen Mentoring-Jahr arbeiteten elf Mentees, fünf Medizinerinnen (zwei davon bereits Fachärztinnen) und sechs Naturwissenschafterinnen (vier Post doc’s mit PhD-Abschluss) mit ihren individuellen Mentorinnen in einer One-to-One Mentoring-Partnerschaft an den jeweiligen Zielsetzungen. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde auch die zwölfte Runde wiederum sehr positiv evaluiert. Die Zufriedenheit mit dem Mentoring-Programm insgesamt ist konstant sehr hoch, auch heuer mit 100% wieder besonders deutlich. Die Weiterempfehlungsrate liegt konstant bei 100 Prozent – bereits zum zwölften Mal in Folge würden alle Teilnehmerinnen das Programm uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Arbeit der Programmkoordination mit den zentralen Aufgaben Matching, Beratung, Programmbegleitung und -betreuung sowie Organisation aller Programm- und Seminarveranstaltungen wurde sowohl von den Mentees als auch von den Mentorinnen erneut zu 100% positiv bewertet. Die Auswertung der Online-Evaluierung – heuer zum ersten Mal mit dem Tool Survey Monkey durchgeführt – ergab zudem bei den drei zentralen Säulen – individuelle Mentoring-Partnerschaft, Karriereprogramm sowie horizontale und vertikale Vernetzung – durchwegs wieder sehr gute "Noten". Neben der beratenden Begleitung durch die Mentorin wurde ganz besonders das Erwerben laufbahn-relevanter Schlüsselqualifikationen in den Karriereseminaren, der Ausbau von Sozial- und Methoden-Kompetenz sowie das Peer-Mentoring – also Austausch und Vernetzung mit anderen Mentees – aber auch in der Scientific Community als sehr wichtig und nutzenstiftend bewertet.

 

Zahlen | Daten | Fakten

Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm und Clinical PhD-Mentoring

Gezielte Karriereförderung, Personalentwicklung sowie nachhaltige Vernetzung für engagierte Ärztinnen in Facharzt-Ausbildung, Postdoktorandinnen, Teilnehmerinnen postgradualer Programme (PhD’s), Habilitandinnen und Nachwuchswissenschafter*innen im klinischen Bereich

  • Seit WS 2005/06: 12 abgeschlossene und evaluierte Durchgänge mit 165 Programm-Absolventinnen, Start der 13. Mentoring-Runde mit 10/2018, Auftakt zur 14. Ausschreibung mit 04/2019; Erfolge ehemaliger Mentees: Bis dato 38 Habilitationen (15 Medizinerinnen, 20 Naturwissenschafterinnen; 3 Clinical PhD-Mentoring Absolventinnen), 18 A2 / Laufbahnstellen; Format: Same-Gender-Mentoring über 1 Jahr;
  • Helene Wastl Club: Mit Sommersemester 2019 fast 220 hochkompetente Wissenschafterinnen im HWC (davon 165 Programm-Absolventinnen – 88 Medizinerinnen,
    77 Naturwissenschafterinnen), aktuell 177 Mentoring-Tandems), 32 Mentorinnen sowie 8 ehemalige Mentorinnen;
  • Seit WS 2013/14: 6 Durchgänge mit insgesamt 70 Teilnehmer*innen; 7. Durchgang startet mit WS 2019/20; Format: Cross-Gender-Mentoring über 2 Semester;


Karriereförderung, Personalentwicklung & Networking für alle Wissenschafter*innen

Angebot eines umfangreichen, überfachlichen Seminar- und Weiterbildungsprogramms zur gezielten Karriereförderung, Vernetzung und persönlichen Weiterentwicklung unter Gender Mainstreaming Aspekten für alle interessierten (Nachwuchs-) Wissenschafter*innen der Medizinischen Universität Innsbruck

Seit WS 2005/06: insgesamt 295 Rahmen-, Weiterbildungs- und Netzwerk-Veranstaltungen (u.a. 173 Seminare & Workshops, 94 Programmveranstaltungen, 18 Termine Gesprächsreihen Wissen kompakt und Karrieregespräche, Interdisziplinäres Symposium)

[C. Beyer – Artikel veröffentlicht am 02.05.2019]

 

Weiterführende Informationen:

Referat Frauen-Empowerment & Mentoring | Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm

Clinical PhD-Mentoring | LV-Nr. 150111, Cross-Gender-Kleingruppen-Mentoring

Information & Training | Karriereförderung, Personalentwicklung & Vernetzung für Wissenschafter*innen

Alle aktuellen Angebote der Koordinationsstelle in unserem Veranstaltungskalender

Erneut Bestnoten für erfolgreich abgeschlossenen 11. Mentoring-Durchgang

13 Jahre Mentoring an der Medizinischen Universität Innsbruck: Operativer Start des gemeinsamen Mentoring-Jahres im dreizehnten Durchgang

 

 

 

Aktuelle Mentoring-Ausschreibung: Bewerbungen für den dreizehnten Mentoring-Durchgang noch bis 30. Mai möglich


Seit dreizehn Jahren bietet das Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm engagierten Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen der Medizinischen Universität Innsbruck Unterstützung bei der Planung und Entwicklung ihrer wissenschaftlichen Karriere sowie nachhaltige Vernetzung & (Self-) Empowerment. Ziel ist es, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin zu verbessern und sie zu bestärken, vermehrt auch Führungs-positionen anzustreben. Das Nachwuchsförderungs-Programm hat sich von Beginn an sehr erfolgreich etabliert, inzwischen haben bereits 154 Teilnehmerinnen das Programm erfolgreich absolviert. Noch bis zum 30. Mai können sich Interessierte für den dreizehnten Durchgang als Mentee bewerben.

Postkarte Foto 550

Bild: Helene Wastl, die symbolische Mentorin und Namenspatronin des Innsbrucker Medizin
        Mentoring-Programms

2005 wurde das Programm von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner, Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung der Medizinischen Universität Innsbruck und Professorin für Gendermedizin zur Unterstützung von Frauenkarrieren in der Medizin initiiert und kann durchaus als Erfolgsmodell bezeichnet werden. Das Helene Wastl Medizin-Mentoring wurde nach etablierten, universitären Qualitätsstandards konzipiert und implementiert und ist seit Jänner 2010 in den Leistungsvereinbarungen verankert.

Traditionell startet im Sommersemester eine neue Mentoring-Ausschreibung, welche sich an die Zielgruppe Ärztinnen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen richtet – primär also Ärztinnen in Facharztausbildung, Postdocs, PhD's und Habilitandinnen aus Medizin und Naturwissenschaften – welche Interesse an einer akademischen Karriere haben.

Schlüsselkompetenzen & Empowerment für Frauen-Karrieren in der Medizin

Charakteristisch für das Innsbrucker Mentoring-Programm ist neben der Same Gender Konzeption vor allem das One-to-One Mentoring durch eine erfahrene, weibliche Führungskraft, die ihre Mentee ein Jahr lang „beratend begleitet“. Als Instrument der Personalentwicklung und Frauenförderung ist Mentoring in den 1980er Jahren in den USA und in den 1990er Jahren in Europa eingeführt worden. Die Namensgeberin Helene Wastl promovierte 1922 mit Auszeichnung als zweite Inländerin zum Dr.med. in Innsbruck und erhielt 1930 die Lehrbefugnis für Physiologie. Ihre Habilitation war die erste einer Frau an der Medizinischen Fakultät Wien.

Die Angebote des Mentoring-Programms (be-) stärken das Selbstbewusstsein als Frau und Wissenschafterin in der Medizin und stellen einen Werkzeugkasten hilfreicher Sozial- und Methodenkompetenz zur Verfügung. Im Zusammenwirken der einzelnen Programmelemente sollen engagierte junge Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen ermutigt und bestärkt werden eine akademische Laufbahn einzuschlagen und ihr Wissen, ihre Potenziale und Fähigkeiten im Wissenschaftssystem vermehrt sicht- und nutzbar zu machen. Austausch und Vernetzung, elementare Voraussetzungen eines Fortkommens innerhalb der Scientific Community, werden gezielt unterstützt und im Helene Wastl Club seit 2006 nachhaltig ausgebaut.

Positive Bilanz: Weiterempfehlungsrate liegt konstant bei 100 Prozent

Das Innsbrucker Programm – benannt nach der symbolischen Mentorin Helene Wastl – ist eines der erfolgreichsten Mentoring-Programme in Österreich und kann auf eine sehr positive Bilanz blicken: 154 Teilnehmerinnen (85 Medizinerinnen und 69 Naturwissen-schafterinnen) haben das Programm bereits erfolgreich absolviert, mit dem laufenden 12. Durchgang gab es in den vergangenen dreizehn Jahren insgesamt 166 individuelle Mentoring-Partnerschaften, rund 28 Mentorinnen beteiligen sich dankenswerterweise ehrenamtlich. Neben einer Vielzahl an wissenschaftlichen Preisen und Auszeichnungen haben sich bis dato aus dem Kreis der ehemaligen Mentees 31 Teilnehmerinnen habilitiert, 18 konnten sich für eine A2-Laufbahnstelle qualifizieren. Insgesamt 274 Rahmen-, Weiterbildungs- und Netzwerk-Veranstaltungen hat die Koordinatorin seit Beginn organisiert und teils selbst durchgeführt. Das Programm wurde bereits elf Mal erfolgreich evaluiert, jeweils mit einem sehr positiven Ergebnis; die zwölfte Runde läuft noch bis Herbst 2018. „Unsere Weiterempfehlungsrate sowohl von Mentees als auch von Mentorinnen liegt bei konstant 100 Prozent“, freut sich Koordinatorin Mag.a Claudia Beyer, Referentin an der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung. Alle Programmteilnehmerinnen, Mentorinnen und Mentees, bilden gemeinsam den Helene Wastl (Alumni) Club, der auch als Expertinnen-Pool dienen soll und mittlerweile über 200 hochkompetente Mitglieder zählt.

13. Mentoring-Ausschreibung gestartet

Seit 18. April läuft die Bewerbungsphase für den 13. Durchgang im Mentoring-Programm. Interessierte Frauen haben jetzt noch bis zum 30. Mai Zeit, sich für die neue Ausschreibung zu bewerben.

Die Mentoring-Tandems der dreizehnten Runde werden bis zum Ende des Sommer-semesters 2018 gebildet. Im Rahmen dieses sogenannten „Matching-Prozesses“ wird auf Basis der in den Bewerbungsunterlagen angegebenen Ziele, Erwartungen und fachlichen Schwerpunkte der Mentees ein Vorschlag für ein passendes Mentoring-Tandem durch die Programmkoordinatorin ausgearbeitet. Mentorin und Mentee schließen eine Mentoring-(Ziel-)Vereinbarung, die schriftlich festhält, woran in dem Jahr der Mentoring-Partnerschaft gemeinsam gearbeitet werden soll. Neben den vier Rahmenveranstaltungen zur Information und Qualitätssicherung werden im Schnitt fünf hochwertige Weiterbildungen pro Durchgang exklusiv für die Gruppe der Mentees angeboten, um den Zusammenhalt und die Vernetzung untereinander weiter zu fördern.

Informationen zur Bewerbung und FAQ‘s:

Bewerbung als Mentee


[Claudia Beyer; Artikel veröffentlicht am 14.05.2018]

 

Weiterführende Informationen:

Referat Frauen-Empowerment & Mentoring | Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm

Erneut Bestnoten für erfolgreich abgeschlossenen 11. Mentoring-Durchgang

Clinical PhD-Mentoring (LV-Nr. 150111, Cross-Gender-Mentoring, Kleingruppen)

Karriereförderung, Vernetzung und persönliche Weiterentwicklung für WissenschafterInnen an der Medizinischen Universität Innsbruck

Alle aktuellen Angebote der Koordinationsstelle im Veranstaltungskalender

 

Erneut Bestnoten für erfolgreich abgeschlossenen 11. Mentoring-Durchgang


Mit einer feierlichen Abschluss- und Netzwerk-Veranstaltung des Helene Wastl Clubs Anfang Februar fand traditionell der 11. Durchgang im Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm für Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen sein offizielles Ende. Der 12. Durchgang im jährlich ausgeschriebenen High Potential Programm ist parallel mit Oktober 2017 gestartet, für April 2018 ist der Ausschreibungsstart zur 13. Mentoring-Runde geplant. Den Mentorinnen wurde wieder ein besonderer Dank für ihren ehrenamtlichen und engagierten Einsatz ausgesprochen.

M Abschluss 2016 06806 kombi-webNEU

Bild: Initiatorin Prof.in Dr.in med. Margarethe Hochleitner (rechts) und Programmkoordinatorin
         Mag.a rer.soc.oec. Claudia Beyer (links) mit Mentorinnen und Mentees


Es hat schon Tradition: Die einzelnen Mentoring-Durchgänge werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung von Initiatorin Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner im Beisein von Mentees, Mentorinnen und Programmkoordinatorin Mag.a Claudia Beyer von der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung offiziell beendet und die Teilnahmezertifikate überreicht. Das diesjährige Abschlusstreffen bot wie gewohnt auch Gelegenheit, auf das gemeinsam absolvierte Mentoring-Jahr zurückzublicken und Bilanz zu ziehen.

11. Runde erfolgreich abgeschlossen und Helene Wastl Club Netzwerk-Treffen

Ein besonderer Dank wurde vor allem auch den seit über zwölf Jahren, teilweise kontinuierlich, engagierten Mentorinnen (aus dem Pool von insgesamt 28 aktiven) ausgesprochen: sie bringen ihre wertvollen Erfahrungen ehrenamtlich in das Mentoring-Programm ein und verstärken den Helene Wastl Club mit ihrer vielfältigen Expertise. Die individuelle „eins zu eins“ Betreuung ist neben der Same Gender Konzeption ein Unikum des Innsbrucker Medizin Mentoring-Programms, von dem alle Beteiligten profitieren und das im Tiroler Hochschulraum nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal ist. Das Mentoring-Logo, welches Ende 2010 für das Programm entwickelt wurde, verdeutlicht die zentrale Intention: Die Zusammenarbeit von Mentorin und Mentee als „vertrauensvollen Schulterschluss“. Mit insgesamt sieben Programmveranstaltungen zur Information, Vernetzung, internen Weiterbildung und Qualitätssicherung sowie vier ausgewählten Kompetenz-Seminaren für die Mentees wird der hohe Anspruch an Qualität, Effektivität und Effizienz des Programms seit Jahren konsequent fortgeführt und bedarfsgerecht weiterentwickelt. Speziell für die Mentees bedeutet die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle im medizinisch-wissenschaftlichen Umfeld wichtige stärkende Impulse im Sinne des Self-Empowerment und erbringt einen realen Nutzen – aber ebenso profitieren die Mentorinnen und letztlich die Universität insgesamt.

Ausgewählte Mentees nutzten auch heuer wieder die Möglichkeit, im Rahmen der Veranstaltung ihre Forschungsschwerpunkte in kompakter Form vorzustellen. Dieser im letzten Jahr erstmals eingeführte Programmpunkt wurde wiederum mit großem Interesse aufgenommen. Dr.in med. univ. Stephanie Mangesius (Univ.-Klinik für Neuroradiologie und Radiologie) – die mit Ende Jänner ihr Clinical PhD-Studium mit Auszeichnung abgeschlossen hat – präsentierte zentrale Ergebnisse aus ihrem PhD-Projekt zum Thema Biomarker in der Differentialdiagnose von Parkinson Syndromen. Dr.in pharm. Gudrun Thurner (Univ.-Klinik für Radiologie) ergriff ebenfalls die Chance und stellte spannende Erkenntnisse aus dem Bereich der Nanomedizin und ihrem hoch-innovativen, aktuellen Projekt „Development of Human Serum Albumin: Nanoparticles for target directed Molecular Imaging” vor.
Mit dieser Initiative soll das ungemein vielfältige Spektrum der Leistungen ambitionierter Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen zusätzlich sichtbar gemacht werden.

Das Inoffizium bot einen gemütlichen Ausklang, bei dem sich die Mentees und Mentorinnen bei einem kleinen Buffet & Vinum academicum im Rahmen eines gemeinsamen Netzwerktreffens des Helene Wastl Clubs in entspannter Atmosphäre austauschen konnten.


Evaluierung: Einmal mehr stellen alle Teilnehmerinnen dem Programm ein sehr gutes Zeugnis aus

Im gemeinsamen Mentoring-Jahr arbeiteten zwölf Mentees, neun Medizinerinnen (zwei davon bereits Fachärztinnen) und drei Naturwissenschafterinnen (alle bereits mit PhD-Abschluss) mit ihren individuellen Mentorinnen in einer One-to-One Mentoring-Partnerschaft an den jeweiligen Zielsetzungen. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde auch die elfte Runde wiederum sehr positiv evaluiert. Die Zufriedenheit mit dem Mentoring-Programm insgesamt ist konstant sehr hoch, heuer mit 100% wieder besonders deutlich. Zum elften Mal in Folge würden alle Teilnehmerinnen das Programm uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Arbeit der Programm-koordination mit den zentralen Aufgaben Matching, Beratung, Programmbegleitung und -betreuung sowie Organisation aller Programm- und Seminarveranstaltungen wurde sowohl von den Mentees als auch von den Mentorinnen neuerlich sehr positiv bewertet. Die Auswertung der heuer zum sechsten Mal online durchgeführten Evaluierung über Zensus ergab zudem bei den drei zentralen Säulen – individuelle Mentoring-Partnerschaft, Karriereprogramm sowie horizontale und vertikale Vernetzung – durchwegs wieder sehr gute und gute „Noten“. Neben der beratenden Begleitung durch die Mentorin wurde ganz besonders das Erwerben von laufbahn-relevanten Schlüsselqualifikationen in den Karriereseminaren, die Erweiterung von Sozial- und Methoden-Kompetenz sowie das Peer-Mentoring – also Austausch und Vernetzung mit anderen Mentees – aber auch in der Scientific Community als sehr wichtig und nutzenstiftend bewertet.


Kontinuierliche Weiterführung der Mentoring-Angebote: 13. HWMMP Mentoring-Runde und 6. Durchgang im Clinical PhD-Mentoring

Das „Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm“ wurde im Wintersemester 2005/06 mit dem Ziel etabliert, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin und damit den Frauenanteil in Führungspositionen zu verbessern. Konzeption und Implementierung sind nach bewährten, universitären Qualitätsstandards erfolgt. Ein weiterer wichtiger Aspekt, die nachhaltige Vernetzung aller bisherigen Programm-Teilnehmerinnen, wird mit dem „Helene Wastl Club“, einer Plattform zur nachhaltigen Vernetzung gezielt gefördert und unterstützt. Zu dem kontinuierlich wachsenden Mentoring-Netzwerk quer über alle klinischen und theoretischen Fachgebiete hinweg zählen inzwischen über 200 hochkompetente Wissenschafterinnen. Neben einer Vielzahl an wissenschaftlichen Preisen und Auszeichnungen sind vor allem die bis dato 28 Habilitationen (14 Medizinerinnen, 14 Naturwissenschafterinnen) aus dem Kreis ehemaliger Mentees hervorzuheben.

Im Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm ist mit Oktober 2017 bereits die zwölfte Runde gestartet, für April 2018 ist der Auftakt zum dreizehnten Durchgang geplant. Die mit Wintersemester 2013/14 erfolgreich gestartete zweite Mentoring-Linie, das Clinical PhD-Mentoring im Doktoratsstudium klinisch-medizinische Wissenschaften, wurde mit Wintersemester 2017/18 zum fünften Mal fortgeführt; zehn klinisch tätige Wissenschafterinnen und Wissenschafter belegen dieses Lehrangebot über zwei Semester. Von der Konzeption her ein Cross Gender (Mentees und MentorInnen beiderlei Geschlechts) und Kleingruppen-Mentoring soll damit ein dezidierter Beitrag zur gezielten Karriereförderung und Weiterentwicklung engagierter NachwuchswissenschafterInnen im klinischen Bereich geleistet werden. Im kommenden Wintersemester wird das Clinical PhD-Mentoring zum sechsten Mal innerhalb der Kategorie ITT „Interdisciplinary Training and Transferable Skills" der programm-spezifischen Lehrveranstaltungen angeboten.

 

Zahlen | Daten | Fakten

Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm und Clinical PhD-Mentoring
Gezielte Karriereförderung, Weiterentwicklung sowie nachhaltige Vernetzung für engagierte Ärztinnen in Facharzt-Ausbildung, Postdoktorandinnen, Teilnehmerinnen postgradualer Programme (PhD’s), Habilitandinnen und NachwuchswissenschafterInnen im klinischen Bereich

  • Seit WS 2005/06: 11 abgeschlossene Durchgänge mit 154 Programm-Absolventinnen, Start der 12. Mentoring-Runde mit 10/2017, Auftakt zur 13. Ausschreibung voraussichtlich mit 04/2018; Same-Gender-Mentoring über 1 Jahr;
  • Seit WS 2013/14: 5 Durchgänge mit insgesamt 59 TeilnehmerInnen; 6. Durchgang startet mit WS 2018/19; Cross-Gender-Mentoring über 2 Semester;


Karriereförderung, Personalentwicklung & Networking für alle WissenschafterInnen

Angebot eines umfangreichen, überfachlichen Seminar- und Weiterbildungsprogramms zur gezielten Karriereförderung, Vernetzung und persönlichen Weiterentwicklung unter Gender Mainstreaming Aspekten für alle interessierten (Nachwuchs-) WissenschafterInnen der Medi-zinischen Universität Innsbruck

Seit WS 2005/06: insgesamt 267 Rahmen-, Weiterbildungs- und Netzwerk-Veranstaltungen (u.a. 152 Seminare & Workshops, 87 Programmveranstaltungen, 18 Termine Gesprächsreihen Wissen kompakt und Karrieregespräche, Interdisziplinäres Symposium)

[C. Beyer; Artikel veröffentlicht am 20.02.2018]

 

Weiterführende Informationen:

Referat Frauen-Empowerment & Mentoring | Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm

Clinical PhD-Mentoring (LV-Nr. 150111, Cross-Gender-Mentoring, Kleingruppen)

Gleichstellungs-Toolbox der Genderplattform | Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm, Clinical PhD-Mentoring und Helene Wastl Club als Best Practices universitärer Gleichstellungsarbeit

Information & Training | Karriereförderung, Personalentwicklung & Vernetzung für WissenschafterInnen an der Medizinischen Universität Innsbruck

Alle aktuellen Angebote der Koordinationsstelle im Veranstaltungskalender

 

jsfksjkfjskfjskjfksdjfksjkfsjkfj

13 Jahre Mentoring an der Medizinischen Universität Innsbruck: Operativer Start des gemeinsamen Mentoring-Jahres im dreizehnten Durchgang

 


Seit mittlerweile mehr als dreizehn Jahren bietet das Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm engagierten Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen der Medizinischen Universität Innsbruck Unterstützung bei der Planung und Entwicklung ihrer wissenschaftlichen Karriere sowie nachhaltige Vernetzung & (Self-) Empowerment. Anfang Oktober ist der neue Durchgang in dem erfolgreich etablierten High Potential Programm mit dem Mentee-Einführungs-Workshop operativ gestartet.

DSC07057 Mentees 2018 web

Bild: Die Teilnehmerinnen des 13. Medizin Mentoring-Programms 2018 (2 Mentees sind nicht im Bild) mit Programmkoordinatorin Mag.a rer.soc.oec. Claudia Beyer (rechts vorne)

 

Vorrangiges Ziel des von Univ.-Prof.in Dr.in med. univ. Margarethe Hochleitner – Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung, Professorin für Medizin und Diversität, Direktorin des Frauengesundheitszentrums und Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen – vor über dreizehn Jahren initiierten Innsbrucker Medizin Mentoring-Programms zur Förderung exzellenter und ambitionierter Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen ist es, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin nachhaltig zu verbessern und sie zu bestärken, vermehrt auch Führungspositionen anzustreben. Das Helene Wastl Medizin Mentoring wurde beginnend mit Wintersemester 2005/2006 nach etablierten, universitären Qualitätsstandards konzipiert und implementiert, ist seit Jänner 2010 in den Leistungsvereinbarungen verankert und wird jährlich ausgeschrieben.

Erfolgreiches Konzept seit über 13 Jahren & Fortführung der Programmlinie Clinical PhD-Mentoring im sechsten Jahr

Nach einem intensiven „Matching“-Prozess haben sich im angelaufenen dreizehnten Mentoring-Durchgang insgesamt 12 Mentoring-Tandems formiert – 5 Medizinerinnen (2 Fachärztinnen, 3 in Facharzt-Ausbildung) und 7 Naturwissenschafterinnen (4 Post-doc’s, 3 in PhD-, 2 in Clinical PhD-Ausbildung) konnten sich als Mentee qualifizieren und werden von einer erfahrenen, habilitierten, weiblichen Führungskraft der Medizinischen Universität methodisch in einem one-to-one Mentoring ein Jahr lang „beratend begleitet“. Zu Beginn der Mentoring-Partnerschaft schließen Mentorin und Mentee eine Mentoring-(Ziel-) Vereinbarung, die schriftlich festhält, woran in dem Jahr gemeinsam gearbeitet werden soll. Diese individuelle eins zu eins Betreuung ist neben der Same Gender Konzeption ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Innsbrucker Medizin Mentoring-Programms, welches für alle Beteiligten – Mentees, Mentorinnen und die Medizinische Universität Innsbruck per se – eine Win-Win-Situation bietet.

Von Anfang an wurden sowohl Intention als auch Umsetzung des medizinspezifischen Mentoring-Programms von allen Teilnehmerinnen, Mentorinnen und Mentees, ausgesprochen positiv beurteilt und als wichtige Initiative zur Bestärkung und Förderung weiblicher, wissenschaftlicher Nachwuchskräfte in der Medizin sowie zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung an der Medizinischen Universität Innsbruck sehr begrüßt. „Alle persönlichen Rückmeldungen wie auch die bisherigen Evaluierungsergebnisse der letzten dreizehn Jahre bestätigen diesen erfolgreichen Weg“, sagt Programmkoordinatorin Mag.a rer.soc.oec. Claudia Beyer von der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung.

Parallel dazu hat Anfang Oktober auch der Auftakt zum sechsten Durchgang im Clinical PhD-Mentoring stattgefunden, eine eigens für das Doktoratsstudium der klinisch-medizinischen Wissenschaften konzipierte zweite Mentoring-Linie; zehn klinisch tätige Wissenschafterinnen und Wissenschafter belegen im WS 2018/2019 dieses aufbauende Lehrangebot über zwei Semester. Von der Konzeption her ein Cross Gender (Mentees und MentorInnen beiderlei Geschlechts) und Kleingruppen-Mentoring soll damit ein dezidierter Beitrag zur gezielten Karriereförderung und Weiterentwicklung engagierter Nachwuchs-wissenschafterInnen mit klinischem Schwerpunkt geleistet werden.

Partnerschaftlicher Austausch, Vernetzung und gezielte Karriereförderung

Um die neuen Mentees auf das gemeinsame Mentoring-Jahr vorzubereiten, wurden im Einführungs-Workshop durch die Programmkoordinatorin die jeweiligen Erwartungen und Zielsetzungen abgeklärt, das Instrument Mentoring vorgestellt und im Austausch miteinander ein „Rüstzeug“ für die Gestaltung der individuellen Mentoring-Partnerschaften mitgegeben sowie offene Fragen beantwortet. Mit diesem ersten Treffen und Kennenlernen startet auch das Peer-Mentoring, ein wesentlicher Bestandteil des Mentoring-Programms, der sich neben den hochwertigen, wissenschaftsspezifischen und laufbahnrelevanten Weiterbildungsmöglichkeiten gut etabliert hat. Dem Aufbau von Netzwerken kommt eine zentrale Funktion im Mentoring-Programm zu. Die gegenseitige Unterstützung und der Erfahrungsaustausch zwischen den Mentees im Rahmen horizontaler Netzwerke werden mit verschiedenen Angeboten gezielt gefördert. Das erste gemeinsame Seminar zum Training akademischer Schlüsselkompetenzen im neuen Durchgang hat Ende Oktober zu Kommunikation, Rhetorik und Selbstpräsentation stattgefunden.

 

Zahlen | Daten | Fakten

Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm und Clinical PhD-Mentoring

Gezielte Karriereförderung, Weiterentwicklung sowie nachhaltige Vernetzung für engagierte Ärztinnen in Facharzt-Ausbildung, Postdoktorandinnen, Teilnehmerinnen postgradualer Programme (PhD’s), Habilitandinnen sowie für NachwuchswissenschafterInnen im klinischen Bereich.

  • Seit WS 2005/2006: 11 abgeschlossene und evaluierte Durchgänge, offizieller Abschluss des 12. Durchgangs 01/2019, Start der 13. Mentoring-Runde 10/2018, Auftakt zur 14. Ausschreibung voraussichtlich 04/2019; Erfolge ehemaliger Mentees: Bis dato 32 Habilitationen (15 Medizinerinnen, 14 Naturwissenschafterinnen; 3 Clinical PhD-Mentoring Absolventinnen), 18 A2 / Laufbahnstellen; Format: Same-Gender-Mentoring über 1 Jahr;
  • Seit Ende 2006 kontinuierlicher Auf- und Ausbau einer nachhaltigen Vernetzung aller bisherigen Teilnehmerinnen, Mentorinnen & Mentees, im Helene Wastl Club – auch mit der Intention, den HWC als Expertinnen-Pool zu nutzen;
  • Mit WS 2018/2019: Fast 220 hochkompetente Wissenschafterinnen im HWC (davon 154 Programm-Absolventinnen – 85 Medizinerinnen, 69 Naturwissenschafterinnen), aktuell 177 Mentoring-Tandems), 31 Mentorinnen, 8 ehemalige Mentorinnen;
  • Seit WS 2013/2014: 6 Durchgänge mit insgesamt 69 TeilnehmerInnen; 7. Durchgang startet mit WS 2019/2020; Format: Cross-Gender-Mentoring über 2 Semester;


Karriereförderung, Personalentwicklung & Networking für alle WissenschafterInnen

Angebot eines umfangreichen, überfachlichen Seminar- und Weiterbildungsprogramms zur gezielten Karriereförderung, Vernetzung und persönlichen Weiterentwicklung unter Gender Mainstreaming Aspekten für alle interessierten (Nachwuchs-) WissenschafterInnen der Medizinischen Universität Innsbruck

Seit WS 2005/2006: insgesamt 283 Rahmen-, Weiterbildungs- und Netzwerk-Veranstaltungen (162 Seminare & Workshops, 18 Termine Gesprächsreihen Wissen kompakt und Karrieregespräche, Interdisziplinäres Symposium)

(C. Beyer) Artikel veröffentlicht am 22.10.2018

 

Weiterführende Informationen:

Referat Frauen-Empowerment & Mentoring | Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm

Erneut Bestnoten für erfolgreich abgeschlossenen 11. Mentoring-Durchgang

Clinical PhD-Mentoring | LV-Nr. 150111, Cross-Gender-Kleingruppen-Mentoring

Karriereförderung, Vernetzung & persönliche Weiterentwicklung für WissenschafterInnen an der Medizinischen Universität Innsbruck

Veranstaltungskalender Inhouse-Weiterbildungen

10 Jahre Mentoring: Präsentation beim Forum Alpbach und Start der 10. Runde

 

12 Jahre Mentoring an der Medizinischen Universität Innsbruck: Start des gemeinsamen Mentoring-Jahres im zwölften Durchgang


Mit dem Einführungs-Workshop für die Mentees startete Anfang Oktober traditionell die neue Runde im Helene Wastl Medizin Mentoring für engagierte Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen. Das High Potential Programm an der Medizinischen Universität Innsbruck ist seit WS 2005/2006 erfolgreich etabliert und wird jährlich ausgeschrieben.

Mentees 2017 Hochleitner web

Bilder: Initiatorin und Gründerin Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner und Teilnehmerinnen des 12. Mentoring-Programms 2017 mit Programmkoordinatorin Mag.a Claudia Beyer (links vorne)

 

Das von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner – Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung, Professorin für Gender Medizin, Direktorin des Frauengesundheitsbüros und Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen – vor über zwölf Jahren initiierte Innsbrucker Mentoring-Programm zur Förderung exzellenter und ambitionierter Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen hat vorrangig zum Ziel, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin zu verbessern und sie zu bestärken, vermehrt auch Führungspositionen anzustreben. Das Helene Wastl Medizin Mentoring wurde nach etablierten, universitären Qualitätsstandards konzipiert und implementiert und ist seit Jänner 2010 in den Leistungsvereinbarungen verankert.

Partnerschaftlicher Austausch, Vernetzung und gezielte Karriereförderung

Um die neuen Mentees auf das gemeinsame Mentoring-Jahr vorzubereiten, wurden im Einführungs-Workshop durch die Programmkoordinatorin die jeweiligen Erwartungen und Zielsetzungen abgeklärt, das Instrument Mentoring vorgestellt und im Austausch miteinander ein "Rüstzeug" für die Gestaltung der individuellen Mentoring-Partnerschaften mitgegeben sowie offene Fragen beantwortet. Mit diesem ersten Treffen und Kennenlernen startet auch das Peer-Mentoring, ein wesentlicher Bestandteil des Mentoring-Programms, der sich neben den hochwertigen, wissenschaftsspezifischen Weiterbildungsmöglichkeiten gut etabliert hat. Dem Aufbau von Netzwerken kommt eine zentrale Funktion im Mentoring-Programm zu. Die gegenseitige Unterstützung und der Erfahrungsaustausch zwischen den Mentees im Rahmen horizontaler Netzwerke werden mit verschiedenen Angeboten gezielt gefördert. Das erste gemeinsame Seminar im neuen Durchgang hat im Oktober zu Kommunikation, Rhetorik und Selbstpräsentation stattgefunden.

Erfolgreiches Konzept seit 12 Jahren & Fortführung der Programmlinie Clinical PhD-Mentoring im fünften Jahr

Im angelaufenen zwölften Mentoring-Durchgang sind nach einem intensiven "Matching"-Prozess insgesamt 12 Mentoring-Tandems gebildet – 4 Medizinerinnen (1 Fachärztin, 3 in Facharzt-Ausbildung) und 8 Naturwissenschafterinnen (4 Post-doc’s, 4 in PhD-Ausbildung) konnten sich qualifizieren und werden methodisch in einem one-to-one Mentoring von einer erfahrenen, weiblichen Führungskraft ein Jahr lang "beratend begleitet". Zu Beginn der Mentoring-Partnerschaft schließen Mentorin und Mentee eine Mentoring-(Ziel-) Vereinbarung, die schriftlich festhält, woran in dem Jahr gemeinsam gearbeitet werden soll. Diese eins zu eins Betreuung ist neben der Same Gender Konzeption ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Innsbrucker Medizin Mentoring-Programms, welches für alle Beteiligten – Mentees, Mentorinnen und die Medizinische Universität Innsbruck – eine win-win-Situation bietet.

"Intention und Umsetzung des Mentoring-Programms werden von allen Teilnehmerinnen, Mentorinnen und Mentees – sowohl in den persönlichen Rückmeldungen als auch in der jährlich durchgeführten Online-Fragebogen-Evaluierung – sehr positiv beurteilt und als Initiative zur Bestärkung und Förderung von weiblichen, wissenschaftlichen Nachwuchskräften sowie der persönlichen Weiterentwicklung an der Medizinischen Universität Innsbruck sehr begrüßt", sagt Programmkoordinatorin Mag.a rer.soc.oec. Claudia Beyer von der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung nach elf erfolgreichen Programmdurchgängen.

Parallel hat Anfang Oktober auch der Auftakt zum fünften Durchgang im Clinical PhD-Mentoring stattgefunden, eine eigens für das Doktoratsstudium der klinisch-medizinischen Wissenschaften konzipierte zweite Mentoring-Linie; zehn klinisch tätige Wissenschafterinnen und Wissenschafter belegen im WS 2017/2018 dieses aufbauende Lehrangebot über zwei Semester. Von der Konzeption her ein Cross Gender (Mentees und MentorInnen beiderlei Geschlechts) und Kleingruppen-Mentoring soll damit ein dezidierter Beitrag zur gezielten Karriereförderung und Weiterentwicklung engagierter NachwuchswissenschafterInnen im klinischen Bereich geleistet werden.

 

Zahlen | Daten | Fakten

Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm und Clinical PhD-Mentoring

Unterstützung bei der Planung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Karriere, gezielte Karriereförderung sowie nachhaltige Vernetzung & (Self-) Empowerment für: Ärztinnen in Facharzt-Ausbildung, Postdoktorandinnen, Teilnehmerinnen postgradualer Programme (PhD’s) und Habilitandinnen sowie für ÄrztInnen und NachwuchswissenschafterInnen im klinischen Bereich

  • Seit WS 2005/2006: 11 abgeschlossene Mentoring-Durchgänge, 75 Programm-Veranstaltungen; bis dato 28 Habilitationen ehemaliger Mentees (14 Medizinerinnen, 14 Naturwissenschafterinnen), 18 A2 / Laufbahnstellen;
  • Seit WS 2013/2014: fünf Durchgänge mit insgesamt 61 TeilnehmerInnen;


Karriereförderung, Personalentwicklung & Networking für alle WissenschafterInnen

Angebot eines umfangreichen, überfachlichen Seminar- und Weiterbildungsprogramms zur gezielten Karriereförderung, Vernetzung und persönlichen Weiterentwicklung unter dem Dach des Helene Wastl Medizin Mentoring-Programms für alle interessierten (Nachwuchs-) WissenschafterInnen der Medizinischen Universität Innsbruck

Seit WS 2005/2006: insgesamt 259 Rahmen-, Weiterbildungs- und Netzwerk-Veranstaltungen (146 Seminare & Workshops, 18 Termine Gesprächsreihen Wissen kompakt und Karrieregespräche, Interdisziplinäres Symposium)

Helene Wastl Club

Vernetzungs-Plattform mit dem Ziel, die entstandenen Netzwerke aller bisherigen Teilnehmerinnen, Mentorinnen & Mentees, weiterzuführen, nachhaltig zu pflegen und den HWC auch als Expertinnenpool zu nutzen.
Mit WS 2017/18: Über 200 hochkompetente Wissenschafterinnen (davon 154 Programm-Absolventinnen – 85 Medizinerinnen, 69 Naturwissenschafterinnen, 166 Mentoring-Tandems), aktuell 28 Mentorinnen, 8 ehemalige Mentorinnen; HWC-Aufbau beginnend mit Ende 2006

(C. Beyer)

 

Weiterführende Informationen:

Referat Frauen-Empowerment & Mentoring | Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm

Clinical PhD-Mentoring (LV-Nr. 150111, Cross-Gender-Mentoring, Kleingruppen)

Karriereförderung, Vernetzung und persönliche Weiterentwicklung für WissenschafterInnen an der Medizinischen Universität Innsbruck

Auftakt der zwölften Mentoring-Ausschreibung: Bewerbungsphase für den nächsten Mentoring-Durchgang

10 Jahre Mentoring: Präsentation beim Forum Alpbach und Start der 10. Runde

 

11 Jahre Mentoring an der Medizinischen Universität Innsbruck: Operativer Start des elften Durchgangs


Anfang Oktober startete mit der Einführung für die Mentees traditionell die neue Runde im Helene Wastl Medizin Mentoring für Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen. Das High Potential Programm an der Medizinischen Universität Innsbruck ist seit WS 2005/06 erfolgreich etabliert und wird jährlich ausgeschrieben.

Mentees 2016 web

 Bild: Teilnehmerinnen des 11. Mentoring-Programms 2016 mit Programmkoordinatorin Mag.a Claudia Beyer (zweite von rechts)


Vorrangiges Ziel des von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner – Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung, Professorin für Gender Medizin, Direktorin des Frauengesundheitsbüros und Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen – vor über elf Jahren initiierten Innsbrucker Mentoring-Programms zur Förderung exzellenter und ambitionierter Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen ist es, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin und damit den Frauenanteil in Führungspositionen zu verbessern. Das Helene Wastl Medizin-Mentoring wurde nach etablierten, universitären Qualitätsstandards konzipiert und implementiert und ist seit Jänner 2010 in den Leistungsvereinbarungen verankert.

Erfolgreiches Konzept seit 11 Jahren und Fortführung der Programmlinie Clinical PhD-Mentoring
Nach einem intensiven „Matching“-Prozess sind im angelaufenen elften Durchgang insgesamt 12 Mentoring-Tandems gebildet – 9 Medizinerinnen (2 Fachärztinnen, 4 in Facharzt-Ausbildung, 4 in Clinical- bzw. PhD-Ausbildung) und 3 Naturwissenschafterinnen (alle Post-doc‘s) konnten sich qualifizieren und werden methodisch in einem one-to-one Mentoring von einer erfahrenen, weiblichen Führungskraft ein Jahr lang „beratend begleitet“. Zu Beginn der Mentoring-Partnerschaft schließen Mentorin und Mentee eine Mentoring-(Ziel-) Vereinbarung, die schriftlich festhält, woran in dem Jahr gemeinsam gearbeitet werden soll. Diese eins zu eins Betreuung ist neben der Same Gender Konzeption ein weiteres Unikum des Innsbrucker Medizin Mentoring-Programms, welches für alle Beteiligten – Mentees, Mentorinnen und die Medizinische Universität Innsbruck – eine win-win-Situation bietet.

„Intention und Umsetzung des Mentoring-Programms werden von allen Teilnehmerinnen, Mentorinnen und Mentees – sowohl in persönlichen Rückmeldungen als auch in der jährlich durchgeführten Online-Fragebogen-Evaluierung – sehr positiv beurteilt und als Initiative zur Bestärkung und Förderung von weiblichen, wissenschaftlichen Nachwuchskräften sowie der persönlichen Weiterentwicklung an der Medizinischen Universität Innsbruck sehr begrüßt“, sagt Programmkoordinatorin Mag.a Claudia Beyer von der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung nach zehn erfolgreichen Programmdurchgängen.

Parallel hat Anfang Oktober auch der Auftakt zum vierten Durchgang im Clinical PhD-Mentoring stattgefunden, eine eigens für das Doktoratsstudium der klinisch-medizinischen Wissenschaften konzipierte zweite Mentoring-Linie; siebzehn klinisch tätige Wissenschafterinnen und Wissenschafter belegen im WS 2016/17 dieses aufbauende Lehrangebot über zwei Semester. Von der Konzeption her ein Cross Gender (Mentees und MentorInnen beiderlei Geschlechts) und Kleingruppen-Mentoring soll damit ein dezidierter Beitrag zur gezielten Karriereförderung und Weiterentwicklung engagierter NachwuchswissenschafterInnen im klinischen Bereich geleistet werden.

Partnerschaftlicher Austausch, Vernetzung und gezielte Karriereförderung
Um die neuen Mentees auf das gemeinsame Mentoring-Jahr vorzubereiten, wurden im Einführungs-Workshop durch die Programmkoordinatorin die jeweiligen Erwartungen und Zielsetzungen abgeklärt, das Instrument Mentoring vorgestellt und im Austausch miteinander ein „Rüstzeug“ für die Gestaltung der individuellen Mentoring-Partnerschaften mitgegeben sowie offene Fragen beantwortet. Mit diesem ersten Treffen und Kennenlernen startet auch das Peer-Mentoring, ein wesentlicher Bestandteil des Mentoring-Programms, der sich neben den hochwertigen, wissenschaftsspezifischen Weiterbildungsmöglichkeiten gut etabliert hat. Dem Aufbau von Netzwerken kommt eine zentrale Funktion im Mentoring-Programm zu. Die gegenseitige Unterstützung und der Erfahrungsaustausch zwischen den Mentees im Rahmen horizontaler Netzwerke werden mit verschiedenen Angeboten gezielt gefördert. Das erste gemeinsame Seminar im neuen Durchgang wird Ende Oktober zu Kommunikation, Rhetorik und Selbstpräsentation stattfinden.

Zahlen | Daten | Fakten im Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm
Kernmodul Mentoring
Unterstützung bei der Planung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Karriere sowie nachhaltige Vernetzung & (Self-) Empowerment für die Zielgruppe Ärztinnen in Facharzt-Ausbildung, Postdoktorandinnen, Teilnehmerinnen postgradualer Programme (PhD’s) und Habilitandinnen
Seit WS 2005/06: 10 abgeschlossene Mentoring-Durchgänge, 68 Programm-Veranstaltungen; bis dato 25 Habilitationen ehemaliger Mentees (13 Medizinerinnen, 12 Naturwissenschafterinnen), 16 A2 / Laufbahnstellen

Frauen.Karriere.Medizin | Karriereförderung & Networking für alle WissenschafterInnen
Angebot eines umfangreichen, überfachlichen Seminar- und Weiterbildungsprogramms zur Karriereförderung, Vernetzung und persönlichen Weiterentwicklung unter dem Dach des Helene Wastl Medizin Mentoring-Programms für alle interessierten (Nachwuchs-) WissenschafterInnen der Medizinischen Universität Innsbruck
Seit WS 2005/06: insgesamt 233 Rahmen-, Weiterbildungs- und Netzwerk-Veranstaltungen (131 Seminare & Workshops, 18 Termine Gesprächsreihen Wissen kompakt und Karrieregespräche, Interdisziplinäres Symposium)

Helene Wastl Club
Ziel, entstandene Netzwerke aller bisherigen Teilnehmerinnen, Mentorinnen & Mentees, weiterzuführen, nachhaltig zu pflegen und den HWC auch als Expertinnenpool zu nutzen
Mit WS 2016/17: 190 hochkompetente Wissenschafterinnen (davon 142 Programm-Absolventinnen – 76 Medizinerinnen, 66 Naturwissenschafterinnen, 154 Mentoring-Tandems), aktuell 28 Mentorinnen, 8 ehemalige Mentorinnen; HWC-Aufbau beginnend mit Ende 2006
(cb)

Weiterführende Informationen:

Referat Frauen-Empowerment & Mentoring | Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm

Clinical PhD-Mentoring (LV-Nr. 150111, Cross-Gender-Mentoring, Kleingruppen)

10 Jahre Mentoring: Präsentation beim Forum Alpbach und Start der 10. Runde

Karriereförderung, Vernetzung und persönliche Weiterentwicklung für WissenschafterInnen an der Medizinischen Universität Innsbruck